Sommerurlaub USA 2013 - Teil 1

Hallo ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch daran, dass ich im August mal versprochen habe, von unserem Sommerurlaub in den USA zu berichten!?
Na ja, nun ist es endlich so weit!! ;D Besser spät als nie!!

Also nachdem Hein seine 3 Monate am Institut gearbeitet hatte, blieben uns noch fast 2 Wochen, die wir zum Reisen nutzen wollten. Wir haben uns also einen Minivan gemietet, unsere Matratze hinten rein gequetscht und sind los.


Vom grünen Boulder, Colorado aus ging es los nach Utah.




3 Tage hatten wir lange Autofahrten geplant. Und das war auch schon gleich der erste davon. Erste Station war Moab, Utah, also etwa 6 Stunden entfernt.


Zwischenzeitlich war rings um uns herum einfach mal nichts, gar nix. 
Und wir sind ein bisschen frei gedreht.. :D

Übernachtet haben wir immer im Auto auf Campingplätzen.
KOA Camp Grounds um genau zu sein, denn diese Kette hat einen gewissen Standard. Damals in unseren Flitterwochen hatten wir nämlich auch ein paar weniger schöne Campingplätze gefunden, bevor wir die KOAs kennengelernt haben. Uns mit unserer Goldkarte ist der Preis auch okay. ; )

Am nächsten Tag ging es dann gleich in den ersten National Park, nämlich den Canyonlands National Park. 


Diese Straße sind wir mit unserem Minivan mal lieber nicht runter gefahren.. ; )


Stattdessen sind wir zum Grand View Point gewandert. Und das war wirklich mal eine gigantische Aussicht!!



Viele schöne rote Steine, so hab ich mir das vorgestellt!!


Bei diesem Bild schätzt man die Entfernungen, glaube ich, immer etwas falsch ein. Seht ihr die beiden kleinen Menschen dort bei dem Sonnenfleck in der Mitte!? Witzig, nicht wahr!?


Hui, da gehts weit runter!! : )
Hein hat hier eigentlich gleich 3 oder 4 Bilder von mir gemacht, ich gucke nämlich schön erst nach links, dann nach recht und dann wieder nach links - wie sich das im Straßenverkehr gehört!! Hihi


Diese Absenkungen in die ich da hineinschaue sind übrigens auch noch mal richtig tief. Seht ihr den einzeln stehenden "Pfahl" in der Mitte des oberen Bildes!? Der ist auch noch mal etwa 100 Meter hoch.


Am Grand View Point angekommen haben wir uns über ein bisschen Schatten gefreut. Es wurde recht schnell sehr warm.
Deshalb haben wir unsere Wanderungen immer gleich schön früh am Morgen gemacht. Danach waren wir dann meist so geschafft, auch wegen der Hitze, dass wir nur noch wie die Ami Touris mit dem Auto von einen Aussichtspunkt zum nächsten gefahren sind. ; )


Hier fließen der Colorado River und der Green River zusammen.


An einer anderen Stelle im Park haben wir dann unsere erste natürliche Brücke gesehen. "Arches", also Bögen, sagen die Amis dazu. Ganz cool. : )


Am Nachmittag haben wir dann die 104 Grad Fahrenheit also 40 Grad Celcius erreicht - puhhh.. Kein Spaß mehr. Wir waren kaputt und hätten uns gern in ein kühles Hotelzimmer zurück gezogen, um Pause zu machen - aber wir waren ja Campen!! : /

Also haben wir uns zeitweise in den Schatten gesetzt, aber das war auch nix. Blieb also nur eins: im klimatisierten Auto umherfahren!! ;D
Also haben wir uns auch gleich noch den zweiten National Park angeschaut. Vom Auto aus versteht sich.


Auch hübsch da, schöne Felswände und unzählige Arches.


Als es endlich kühler wurde sind wir wieder zum Campground und dann auch bald ins Bettchen. Das heißt abends waren wir immer noch ganz gern irgendwo was essen. Kochen oder so ist ja auch immer schlecht und kalt stellen konnten wir ja dies mal aber auch nichts so richtig.. Hmm, schwierig.


Na ja, am nächsten Tag sind wir noch einmal in den Arches National Park und sind zu Utahs Wahrzeichen gewandert. Das war anstrengend.


Sehr wenig Schatten und dafür immer schön bergauf.


Aber es hat sich auch hier wieder gelohnt, der Delicate Arch ist wirklich schick. Nicht der größte Arch und auch nicht der schmalste oder filigranste, aber dennoch ein schönes Wahrzeichen. 

Das Foto von uns beiden mit dem Delicate Arch im Hintergrund, hab ich euch mal lieber erspart. Wir waren super verschwitzt und ich hab sogar so eine dicke, pochende Ader an der Schläfe!! : / Geht besser..


Nach der Wanderung ging es dann auch schon weiter. Ab nach Cannonville!! Das waren 4,5 Stunden Fahrt und ich bin unser großes Schiff zwischen durch auch mal gefahren. Ist ja zum Glück nichts los auf den Straßen!! : )

So sah übrigens unser Auto aus. Immer entweder vorne oder hinten schön voll gepackt. Wir mussten morgens und abends immer erst mal "umbauen".


Und das hier ist unsere Begleiterin - Uta aus Utah!! : )

Am nächsten Tag sind wir zum Grand Staircase Escalante National Monument gefahren. Die Route hatte wir ja weise entsprechend der google Bilder geplant und haben uns dann im Visiter Center erst einmal sagen lassen, dass die Sachen die wir gerne sehen würden im Süden des Parks liegen.

Blöderweise waren wir natürlich im Norden, der Park ist einfach riesig und mit einem Minivan kann man auch nicht einfach so diese unbefestigten Straßen dort lang fahren. Große Klasse, danke google!! ; ) Also keine engen Steinschluchten, schade. : |

Na ja, es gab da aber immer noch diesen schönen Wasserfall zu dem wir wandern konnten. Bis wir allerdings dort am Startpunkt ankamen war es auch schon etwa 11 Uhr. Übersetzt: kurz vor Mittag und schon richtig bräsig heiß..


3 Meilen, kein Ding!! Schaffen wir trotzdem. Tja, stellt sich raus, dass es 3 Meilen hin und 3 Meilen zurück waren und 10 km dann in der Hitze doch ganz schön viel sind. Zumal der Weg auch größtenteils super sandig war, anders als hier gerade auf dem Bild.


Durch meine Schuhe und sogar durch meine Socken ist dieser super feiner Sand einfach durch und ich musste regelmäßig alles ausschütten, um überhaupt weiter gehen zu können.

Außerdem wussten wir ja nicht, dass eine Strecke 3 Meilen war und haben uns schon etwas gewundert, wo denn der Wasserfall bleibt!?


Aber wir haben ihn dann doch noch gefunden. Da sind sie die Lower Calf Creek Falls.
Und hübsch war es dort auch. Die Leute kamen an, haben sich gleich ausgezogen und wollten sofort ins Wasser springen. Witzig, denn das Wasser war super kalt. Oder sagen wir seeehr erfrischend. Uns reichte dann doch auch die einfach kühlere Umgebung rings um den Wasserfall aus.

Als wir wieder zurück am Auto waren sind wir noch ein bisschen durch den Park gefahren, aber da gabs dann doch nicht so viel zu sehen. Deshalb ging es lieber zurück in eine der kleinen Städte was Schönes essen.

Am nächsten Tag sind wir von Canonville aus in den Bryce National Park gefahren.


Der ist eigentlich wesentlich kleiner als der Escalante, aber dafür bekannter und deshalb auch viel mehr besucht.
Okay, vielleicht ist er Bryce National Park auch etwas sehenswerter, wenn man von unserer Ecke aus startet. Der erste Ausblick ist ja schon sehr beeindruckend.


Gleicher Standort, nur in die andere Richtung. Da kann man echt knipsen wohin man will, wird bestimmt ein tolles Foto. Geradezu ein Deskop Hintergrund oder Poster oder so.


An diesem Tag sind wir wieder pünktlich los und haben dann nach der anstrengenden Wanderung am Tag davor, dies mal nur eine einfache ausgesucht. Es ging von dem schönen Ausblick runter ins Grüne und hinten wieder hoch. Dabei haben wir wieder viele süße Streifen- und Eichhörnchen gesehen.


Mit dem hier hab ich meinen Apfel geteilt. Süßes kleines Ding.
Hier hatte ich dazu auch schon ein passendes Layout gezeigt.


Der hier macht wohl gerade eine Pause. Es ging aber auch wirklich noch mal weit hoch zum Schluss..


Puuuh.. 98 Meter hab ich gerade noch mal nachgelesen. Aber es wird ganz eindeutig als der leichteste Weg beschrieben.. Okay, wir haben ja Zeit.


Dann war aber trotzdem wieder nur noch die Besichtigung der schönsten Stellen drin. Und ein kurzes Nickerchen im Auto. ; )

Abends waren wir in Tropic Pizza essen und hatten damit beide Restaurants vor Ort ausprobiert. Na ja, bei knapp über 500 Einwohner, kann man auch nicht zu viel verlangen. ; )

Am nächsten Tag war dann wieder eine längere Autofahrt angesagt. Ab ging es nach Salt Lake City.

Aber davon erzähl ich euch dann im zweiten Bericht. Habt ihr bis hierher durchgehalten?? Dann vielen Dank dafür!! : ) Nächste Woche gibt es mehr.

Kommentare:

Tine hat gesagt…

Wow, Maria, was sind das bitte für geniale Fotos? Ich glaube, ich muss die USA doch nochmal auf meiner "Da möchte ich mal hin"-Liste weiter nach oben schieben :D

Liebe Grüße

Tine

froileinspruengli hat gesagt…

Liebe Maria
superschöne Fotos! Ich muss auch mal wieder reisen - herrliche Farben und Stimmungen!
Liebe Grüsse Ruth

Elisabeth hat gesagt…

Das sieht wirklich klasse aus und war bestimmt ein toller Abschluss für euren USA-Aufenthalt.

steffka hat gesagt…

oh wow, was für unglaubliche Bilder...das muss ein tolles Erlebnis gewesen sein

Jessica hat gesagt…

Oh, alleine das erste Bild! Kann ich da hin, jetzt bitte? :)
Mein Freund hat den Bericht übrigens auch hochkonzentriert durchgelesen ;) wenn alles klappt, machen wir nächstes Jahr ne Rundreise in den USA :)

 
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